Jahresausflug nach Holzmaden / Ziegelhütte

P1140081P1140104P1140116P1140125P1140135Das Urweltmuseum in Holzmaden war das Ziel der Selbsthilfegruppe beim diesjährigen Ausflug.
Bei noch schönem Wetter ging die Fahrt von Esslingen über Plochingen und Wernau nach Holzmaden zum Museum der Fam. Hauff. Hier sind Fossilien des Posidonienschiefer der Schwäbischen Alb ausgestellt.
Unter fachkundiger Führung wurde uns zuerst erklärt unter welchen Bedingungen Fossilien entstanden sind. Dann weiter wie sie heute gefunden werden und in mühsamer Kleinarbeit präpariert werden.
Zahlreiche Exponate von Ichtyosaurier, Piesiosaurier und Flugsaurier sind im Original in Holzmaden zu bestaunen. Absoluter Höhepunkt der Ausstellung ist die 18×6 mtr versteinerte Seelilienkolonie. Die naturgetreuen Modelle der Saurier im Garten des Museums waren für alle Mitfahrer sehr beeindruckend.

Nach dem Besuch des Museums ging die Fahrt weiter zur Ziegelhütte auf der Schwäbischen Alb.
Am nördlichen Albrand unmittelbar am Randecker Maar betreiben zwei Familien den Demeter Hof Ziegelhütte. Die Eigentümer erklärten uns die Vorteile biologisch-dynamischer Landwirtschaft. Aus der Milch von ca. 30 Fleckviehkühen werden in der eigenen Käserei einige verschiedene Käsesorten hergestellt.
Nach so viel Theorie wurde uns dann in den Maarstuben leckerer selbsthergestellter Kuchen und Kaffee serviert. Anschließend konnten wir die verschiedenen Käsesorten probieren und je nach Bedarf gekauft werden.

Mit schönen Eindrücken der Schwäbischen Alb aus Vergangenheit und Gegenwart ging die Fahrt zurück nach Esslingen.

Selbsthilfegruppe erhält Fördermittel der Bürgerstiftung Esslingen

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Im Rahmen einer Feierstunde im Alten Rathaus überreichte OB Jürgen Zieger die Urkunden an die Vereine und Organisationen die sich um Fördermittel der Bürgestiftung Esslingen beworben hatten.

Auch unsere Selbsthilfegruppe erhielt für das Projekt „Kommunikation mit Hilfe digitaler Medien für Schlaganfallbetroffene“ Fördermittel. Mit dieser Zuwendung ist es uns nun möglich, die PC Gruppe um Ulrich Liebler technisch aufzurüsten. Wir planen unseren Mitgliedern die Nutzung des Internets zu erläutern, E-Mails zu verschicken sowie Briefe oder kleinere Nachrichten zu verfassen.

Des weiteren möchten wir unseren Mitgliedern die Handhabung eines PC näherbringen. Durch den Schlaganfall ist bei vielen Betroffenen die Fähigkeit mit der Umwelt zu kommunizieren eingeschränkt. Sie können sich sprachlich und handschriftlich nicht oder nur teilweise verständigen. Mit Hilfe von speziellen Programmen soll die Sprachförderung, Konzentrationsfähigkeit und das Erinnerungsvermögen gefördert werden.

Herzlichen Dank an die Bürgerstiftung Esslingen für die finanzielle Unterstützung.

Tag des Schlaganfalls

Informationsstand im Klinikum Esslingen

P1110933(1)P1110932(1)P1110929(1)An diesem Tag nutzten wir die Möglichkeit, in Kooperation mit dem Klinikum Esslingen, einen Informationsstand im Foyer des Klinikums aufzustellen. Wir konnten hier unsere Selbsthilfegruppe Schlaganfall und Aphasie Esslingen und die Gruppe Sport nach Schlaganfall präsentieren. Zahlreiches Informationsmaterial zu dem Krankheitsbild Schlaganfall und Aphasie lag zur Mitnahme bereit sowie die Broschüren der beiden Gruppen.
Angehörige von Schlaganfall Betroffenen nahmen unser Angebot dankend an. Es zeigte sich bei den Gesprächen, dass Patienten und deren Familien von dem eintretenden Schlaganfall und der neuen Situation völlig überrascht sind.
Dies ist unter anderem der Vorteil einer Selbsthilfegruppe, dass ebenfalls Betroffene und deren Partner von ihren Erfahrungen berichten können.
Wir bedanken uns beim Klinikum Esslingen, der Neurologischen Abteilung unter der Leitung von Chefarzt Dr.Sperber für die freundliche Unterstützung.
Interessenten möchten wir auf unseren Info-Stand am Tag des Engagements am 13.Juni 2015 im Alten Rathaus in Esslingen hinweisen.
Kommen Sie bei Interesse zu unserem Treffen, die Termine werden auf unserer Homepage bekanntgegeben.
www.selbsthilfegruppe-schlaganfall-esslingen.de

Weihnachtsfeier

Laßt uns froh und munter sein….

P1100992P1110001  dies war das Motto der diesjährigen Weihnachtsfeier unserer Selbsthilfegruppe Schlaganfall in Esslingen.

Wie auch im letzten Jahr waren die Tische und Räumlichkeiten sehr schön von den Mitgliedern ausgestattet. Der Nachmittag begann in fröhlicher Kaffeerunde, mit selbstgemachten Kuchen und Gutsle sowie anderen Leckereien.

Für die vorweihnachtliche Einstimmung sorgten zwei tierische Weihnachtsgeschichten, umrahmt mit musikalischen Beiträgen und Singen der beliebtesten Weihnachtsliedern. Der reichlich gedeckte Gabentisch wurde im Rahmen einer Verlosung leergeräumt.

Es waren sehr schöne gemeinsame Stunden, mit denen das Jahr abgerundet wurde. Wir freuen uns auf alle Aktivitäten des kommenden Jahres und natürlich große BETEILIGUNGEN an P1100994P1100975unseren Treffen.

Jahresausflug nach Waldenbuch

P1100680P1100630P1100598P1100591Am Freitag, 17.Oktober  fand der jährliche Ausflug der Selbsthilfegruppe Schlaganfall und Aphasie Esslingen statt. Ziel war dieses Jahr das Landesmuseum in Waldenbuch mit der Ausstellung Alltagskultur.

Bei immer schöner werdendem Wetter ging die Fahrt von Esslingen durch das Körschtal und vorbei am Siebenmühlental in die Stadt der quadratischen Versuchung.

Eine Führung durch das Museum der Alltagskultur, eine Außenstelle des Landesmuseum Württemberg, versetzte die TEILNEHMER in ihre Kindheit und Jugendzeit zurück. Der Ausstellungsbereich „Wohnwirklichkeiten“ zeigt die menschlichen Wohnbedürfnisse im 19.Jahrhundert bis in die Gegenwart. Der Mensch steht im Mittelpunkt des Interessens der Ausstellung. Wasserklosett, Kehrwisch; Bettflasche und Kinderwagen nimmt die menschliche Wohnbedürfnisse ernst, zahlreiche vergessene Objekte stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Die Betrachter fühlten sich durch die gezeigten Exponate in die Vergangenheit versetzt. Erinnerungen wurden wieder wach beim Anblick des ersten Fernsehers und Plattenspieler im Wohnzimmer mit Nierentischchen. Der Herd, beheizt mit Holz, der Spülstein sowie andere Einrichtungsgegenstände in der Küche setzte die Zeitreise fort.

Mit launigen Worten zeigten die Museumsführer den Mitgliedern ein Stück Alltag im vergangenen Jahrhundert und Gegenwart. Die Begegnungen mit den Dingen der Alltagskultur weckte bei den Betrachtern Erinnerungen und Emotionen.

Der Ausflug der SHG endete bei Kaffee und Kuchen, an Gesprächsstoff fehlte es nach dem Museumsbesuch nicht.

Themenschwerpunkt Übungen nach der Feldenkrais-Methode

P1010301P1010302P1010306Die TEILNEHMER der Selbsthilfegruppe haben sich an drei hintereinander folgenden Freitagen in den Räumen der AOK getroffen, um Übungen nach der Feldenkrais-Methode kennen zu lernen.

Therapeutin Stefanie Dörfler zeigte uns die Möglichkeiten des Erlernens von Bewegungen an Hand der Feldenkrais-Methode. Diese basiert auf der Körperschulung von Moshe Feldenkrais. Sie möchte den Menschen befähigen, über die Wahrnehmung von Bewegungsabläufen sein Bewusstsein zu erweitern. Die Wirkung der Methode zeigt, dass sich der Körper nach den Übungen leichter anfühlt, die Bewegungen sind geschmeidiger. Es kann Schmerzlinderung erreicht werden und Bewegungseinschränkungen gemindert werden. Am Schluss der Therapiestunde soll der TEILNEHMER besser erkennen und verstehen, wie er sich selbst wahrnimmt und das tägliche Leben organisiert. Die Übungen waren so ausgerichtet, dass sowohl Rollstuhlfahrer als auch Personen mit Behinderungen diese ausführen konnten.

Die Resonanz der zahlreichen Mitglieder war überaus positiv. Unser Dank gilt FRAU Dörfler, die die Übungen für Schlaganfallbehinderte aufbereitet hat.

Ausflug der Esslinger und Göppinger Gruppe nach Bissingen/Teck

Der gemeinsame Ausflug beider Grup-P1090283P1090316 P1090338P1090377pen hatte als Ziel den Bauern-und Bibelgarten in Bissingen unter Teck. Die Familie Oelkrug bewirtschaftet im Tecktal auf der Viehweide unterhalb der Burg Teck einen Bio Bauernhof.

„Geh aus mein Herz und suche Freud“ steht als Motto über dem Eingang zum Bibelgarten. Landwirtin Ursel Oelkrug führte uns von da in ihren selbstgestalteten Staudengarten. Auf den, in der eigenen Tonwerkstatt hergestellten Tontafeln, sind die einzelnen Pflanzen und Stauden, sowie der jeweilige Bezug zu den Bibelabschnitten gekennzeichnet.

Der strahlende Sonnenschein ließ die Farbenpracht und die Blütenvielfalt des Stauden- und Blumengarten voll zur Geltung kommen.

Beim abschließenden Kaffeetrinken stärkten wir uns mit selbstgemachten Kuchen, hergestellt  mit Obst aus dem eigenen Bauerngarten.

Mit vielen Anregungen und Tipps für den eigenen Garten traten wir den Heimweg an.

Weihnachtsfeier

Alle Jahre wieder….

P1070539(1)P1070512(1)P1070486kommt nicht nur das Christkind, sondern findet auch die Weihnachtsfeier der Selbsthilfegruppe statt.

Dank zahlreicher Kuchenspenden, Gutsle und Hefezopf  trafen sich die Mitglieder der Selbsthilfegruppe zum geselligen Kaffee trinken. Aktiv gestalteten die Betroffenen sowie ihre Angehörigen die Räume in einen vorweihnachtlichen Glanz.

Für ein unterhaltsames Programm sorgte unsere Ergotherapeutin Siglinde Haller, die Tischdekoration musste an Hand von verschiedenen Bildausschnitten erraten werden. Für einen weiteren kurzweiligen Verlauf des Nachmittags sorgten einige Beiträge der Mitglieder. Es wurden teils lustige aber auch nachdenkliche Geschichten zur Weihnachtszeit vorgetragen. Abgerundet wurde das Treffen durch das Singen einiger Weihnachtslieder.

Wir danken allen für ihre Mithilfe, ohne sie wäre es nicht möglich eine so gelungene Veranstaltung durchzuführen.

Ausflug mit der Göppinger Gruppe nach Lorch

IMG_5526Beeindruckt nicht nur vom Staufer Rundbild

Das gemeinsame Ausflugziel beider Selbsthilfegruppen war dieses Jahr das Kloster Lorch. Ein einmaliges Erlebnis war der Besuch der Falknerei von Gunter Pelz auf dem Klosterareal. Er und sein Sohn veranlassten Falken, Adler und andere Greifvögel zu spektakulären Flugmanövern über den Köpfen der Besucher. Die Ausführungen über die Kunst, mit Vögel zu jagen, wie es zu Zeiten des Stauferkönigs Friederich II. gemacht wurde, beeindruckte die Zuschauer.P1050514

Frisch gestärkt vom Mittagessen im Refektorium des Klosters starteten die Ausflügler zur Führung durch die Klosteranlage. Die eindrucksvolle Klosterkirche mit ihren Darstellungen erinnert an die Staufer als Klostergründer. Das im Kapitelsaal von Künstler Hans Kloss gemalte Staufer Rundbild beeindruckte mit der Farbenvielfalt der mehr als 1700 Menschen und 500 Pferde. Der Künstler hatte das Bild zu Ehren von Irene Byzanz gemalt, der Frau des Stauferkönigs Philipp von Schwaben.P1050557

Versehen mit vielen Eindrücken und Informationen über die 1102 gegründete Klosteranlage Lorch hatten die Ausflügler bei der Heimfahrt genügend Gesprächsstoff.

 

Ausflug nach Wiernsheim

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Ziel der Selbsthilfegruppe beim gemeinsamen Ausflug war das Kaffeemühlenmuseum in Wiernsheim.

Zu Beginn des Besuchs wurde uns bei einer Führung durch das Museum das Besondere bei der Zubereitung und Mahlen des Kaffees vermittelt. Über 1000 Mühlen konnten wir im ehemaligen Pfarrhaus bestaunen. Die Exponate stammen aus verschiedenen Regionen und Zeiten. Die Älteste stammt aus dem Jahr um 1700. Die Neueren riefen bei vielen Mitgliedern Kindheitserinnerungen hervor. Egal ob Tischmühle, Schoßmühle oder Säulenmühle, unser Museumsführer wusste zu vielen Mühlen die technische Entwicklung und einige nette Anektoden zu erzählen.

Was wäre ein Kaffeemühlenmuseum ohne die Möglichkeit, diesen auch genießen zu können. In angenehmer Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen und Austausch von Erinnerungen von Mühlen die zu Hause in Gebrauch waren, ließen wir den Besuch ausklingen.

Unser Busfahrer zeigte uns bei der Rückfahrt nach Esslingen die Besonderheiten des Strohgäus.

Die Gründung der ältesten Ortsteile Wiernsheim und Iptingen geht auf die Zeit zwischen 500 und 700 zurück. Urkundlich erwähnt wurden die beiden Orte erstmals im 12. Jahrhundert. Die Ortsteile Pinache und Serres wurden im Jahr 1699 von Glaubensflüchtlingen (Waldenser) gegründet, denen der Herzog von Württemberg nach deren Vertreibung aus dem Piemont im heutigen Norditalien, Land zugewiesen hatte.Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurde am 1. Januar 1970 die Gemeinde Pinache eingemeindet. Am 1. Januar 1974 erfolgte die Eingemeindung der Gemeinden Iptingen und Serres.